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Biomasse – perfekte Wahl für den Klimaschutz

 

Seit einiger Zeit bleibt kein Stein mehr auf dem anderen. Medien präsentieren uns täglich neue Ängste.
Die Menschen wissen nicht, ob Pandemie, Krieg, Klimawandel oder der nächste Winter die größeren Bedrohungen sind.
Volksvertreter und auch EU-Institutionen neigen zu einseitigen Aussagen, populistischem Aktionismus und in der Hektik verabschiedete, nicht durchdachte Gesetze und Richtlinien –
besonders zum Thema „Klimaschutz“.
Falsche und mangelhafte Informationen verschlimmern diese Ängste und ermöglichen Fehlentscheidungen.
Daher bieten wir Ihnen nachfolgend Antworten auf einige brennende Fragen zum Thema „Nachhaltiges Heizen mit Biomasse“.

Das Unternehmen Hargassner steht im Rahmen seiner Möglichkeiten 100 % hinter der nachhaltigen und sinnvollen Forstbewirtschaftung – im Bewusstsein der eigenen Verantwortung für die Zukunft unserer Umwelt, unserer Kunden, Mitarbeiter, Geschäftspartner, unseres Unternehmens und für die Kinder der nächsten Generationen.

Unsere Vision ist, die Enegiewende mit unserer Heiztechnologie als wichtige Komponente für die nachhaltige Nutzung von Biomasse zu unterstützen.


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Was ist eigentlich Red III?

Das ist eine Richtlinie der Europäischen Kommission zur Nutzung von erneuerbaren Energien, was auch Holz betrifft.

Um Wälder europaweit vor zukünftiger Übernutzung zu schützen, ist der vereinfachte Gedanke von Red III, dass nur mehr soviel Holzenergie staatlich gefördert werden darf, wie in den letzten fünf Jahren im Durchschnitt je Land aus dem  Wald entnommen wurde.

Das macht Sinn in Ländern, in denen Wald ohne Regeln abgeholzt wird. Es bringt aber in Ländern, in denen seit Generationen bereits  strengste nationale Forstgesetze die Entnahme kontrollieren – wie in Österreich und Deutschland – Verunsicherung und behindert einen sinnvollen Ausbau nachhaltiger Energie aus Biomasse und schlussendlich Klimaschutz.

Top 10 der wichtigsten Fragen unserer Kunden

Energieform für den richtigen Weg

Wie geht es mit Biomasse weiter?

Das bestimmen auch die Verbraucher, wenn sie sich für nachhaltige Biomasse-Heizungen wie  moderne, automatische Holz-Zentralfeuerungen entscheiden.

Damit bewegen sie die Nachfrage weg von atomarer- und fossiler Energie und stärken nachhaltige Quellen.

Es heißt dabei nicht „entweder oder“, sondern
es ist eine Notwendigkeit, ALLE nachhaltigen Energieträger zu nützen
von Biomasse bis Solar – um den Menschen eine Zukunft zu bieten.

Warum soll ich mit Holz heizen?

Holz ist mit die wichtigste inländische erneuerbare Energiequelle und ersetzt bereits Millionen Tonnen fossiles CO₂.

Zum Beispiel erbrachten Holzbrennstoffe 2019 eine Emissionsvermeidung von 8,6 Mio. Tonnen CO₂äq. allein in Österreich. (2)  Beim Komfortbrennstoff „Pellets“ kommen Holzreststoffe zum Einsatz. Im Vergleich liegt der Primärenergiebedarf für die Herstellung von Pellets oder Hackgut bei 2,7 % bezogen auf den Brennwert. Zum Vergleich: Bei Heizöl liegt er bei 12 %, bei Erdgas bei 10 %. (3)

Moderne Heizkessel erzielen höchste Wirkungsgrade und arbeiten so sauber, dass sie die strengen Vorschriften zur Luftreinhaltung nochmals mit Leichtigkeit unterschreiten.

 

(2) Quelle: Bioenergie. Basisdaten 2021. Österreich. Biomasseverband. S. 11,
(3) Quelle: Deutsches Pelletsinstitut (DEPI). https://depi.de/pelletproduktion

Warum soll man sich eine Holz-Zentralheizung kaufen?

Holz zählt immer noch zu den günstigsten Brennstoffen und wird momentan attraktiv gefördert.

Biomasse-Heiztechnologie erzielt beste Wirkungsgrade, und es besteht  Versorgungssicherheit mit diesem heimischem Brennstoff. Außerdem ist sie ideal mit Solarthermie kombinierbar.

Zum Einsatz kommen ausgereifte, automatisierte Heizkessel mit höchstem Komfort und modernster Technologie. Sie sind ideal in der Sanierung einsetzbar, da sie auch hohe Temperaturen bis zu 80° C realisieren können.

Entscheidung für Nachhaltigkeit

Ist Biomasse nachhaltig?

Holz wächst nach.

Wenn man aus dem Wald weniger oder gleich viel entnimmt wie nachwächst, ist die Energie nicht nur erneuerbar, sondern auch CO₂-neutral.

Heimische Versorgung heißt: Kurzer Transport. Bei der Produktion wird die Umwelt geringstmöglich belastet.

Durch eine gezielte Forstwirtschaft wird ein Maximum an CO₂-Aufnahme des Waldes ermöglicht. Überalterte Bäume und Durchforstungsmaterial werden aus dem Wald entnommen und  dadurch entstehen lichtdurchflutete Wälder mit hoher Photosynthese-Aktivität und CO₂-Bindung.

Ist der Brennstoff Holz CO₂-neutral?

Der Großteil des aus dem Wald entnommenen Holzes wird „stofflich“ genutzt – z. B. im Haus- oder Möbelbau. Das speichert CO₂ über einen längeren Zeitraum. Nur ein geringer Teil wird „thermisch“ verwertet (z. B. Schad- oder Restholz) .

Wenn nicht mehr Holz aus dem Wald entnommen wird wie nachwächst – und momentan wächst in Österreich und Deutschland mehr  nach, als genutzt wird – dann besteht CO₂-Neutralität. Aktuell freiwerdendes CO₂ wird immer wieder durch den Zuwachs gebunden.

Wie ist das mit dem Feinstaub genau?

Moderne Holz-Zentralheizungen arbeiten mit einer völlig anderen Technologie als veraltete Öfen und Einzelraumfeuerungen.

Diese vollautomatisierten Heizungen verbrennen mit sehr hohen Temperaturen und lambdageregelter, gezielter Luftzuführung. Viele Modelle besitzen elektrostatische Feinstaubabscheider, die die Abgase so stark reinigen, dass ein Nachweis von Partikeln bei der Messung fast nicht mehr möglich ist. Diese Heizkessel unterschreiten spielend sämtliche Feinstaubgrenzwerte der EU oder nationaler Richtwerte.

Zum Beispiel sind alle Holz-Zentralheizungen in Deutschland nur für 0,7 % und in Österreich nur für 3,6 % des Feinstaubaufkommens verantwortlich. (4)

(4) Quelle: Bioenergie. Basisdaten 2021. Österreich. Biomasseverband. S. 32

Entscheidung für eine sichere Zukunft

Wird Holz jetzt knapp?

Nein, jährlich wachsen Deutschland: 121,6 Mio m3 Holz, wovon 98,5 Mio m3 genutzt werden.(3),(5)

Die globale Verunsicherung hat 2022 allerdings zu einer vorgezogenen Nachfrage und zu Hamsterkäufen geführt. Kriegsausfälle haben zudem eine Knappheit in Teilen des europäischen Marktes verursacht. Die Produzenten z. B. für Pellets haben sich zwar auf diese Verwerfungen eingestellt und die Produktion erhöht, sie können aber nur kontinuierlich liefern, dadurch kam es zu Wartezeiten oder Teillieferungen.

In Deutschland steht 2022 eine Pelletproduktion von 3,6 Mio Tonnen einem Inlandsverbrauch von 3,1 Mio gegenüber. (7) Die Versorgungssicherheit mit Holz oder Pellets ist deutlich sicherer als mit Erdgas, Erdöl oder Strom.

 

(5) Quelle: Das pellet Magazin. Herbst/Winter 2022. S. 14
(7) Quelle: DEPI, EUWID; Stand: Februar 2022 D