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BiomasseBlog

Was ist die beste Heizung für den Altbau?

Moderne und klimaneutrale Heizungen für den Altbau

Im Bereich der Gebäudeheizung eröffnet die Energiewende eine Vielzahl moderner Alternativen zu Gasheizungen und Ölheizungen. Doch speziell im Altbau steht man beim Umstieg auf erneuerbare Energieträger vor besonderen Herausforderungen. Denn zum einen sind die Dämmstandards alter Bestandsbauten meist mangelhaft und zum anderen fehlen die Gestaltungsmöglichkeiten, die man beim Neubau genießt.

Trotzdem werden auch hier früher oder später der Heizungstausch und der Verzicht auf fossile Energieträger notwendig – laut österreichischem Regierungsprogramm bis 2035. Die gute Nachricht: Natürlich gibt es auch für Altbauten brauchbare Alternativen.

Was ist vorab zu beachten?

  • Ist das bestehende Heizsystem im Altbau richtig dimensioniert? Was ist für die Zukunft nötig? Durch eine professionelle Heizlastberechnung können Sie künftig effizienter heizen.
  • Unterschiedliche Heizsysteme haben einen unterschiedlichen Platzbedarf. Welche Möglichkeiten haben Sie?
  • Ist das Abgassystem des Gebäudes (Schornstein) für moderne Heizungen gerüstet?
  • Sind die Türen und Durchgänge im Gebäude groß genug für das Aufstellen der neuen Anlage? Beachten Sie dabei das Kippmaß des Kessels.
  • Sind Wärmedämmmaßnahmen vorgesehen – z. B. Innendämmung oder neue Fenster?
  • Welche Heizkörper sind vorhanden? Müssen Sie für ein neues System getauscht werden?

Bei der Abklärung all dieser Fragen ist es sinnvoll, einen Profi hinzuzuziehen. Ihr Hargassner-Heizungsprofi unterstützt Sie gerne dabei!

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Pelletkessel für den Altbau

Wärmepumpen sind höchst energieeffizient, doch ist ihr Einsatz im Altbau nur dann sinnvoll, wenn das Gebäude einen hohen Dämmstandard aufweist. Umfassende Sanierungsmaßnahmen sind hier also wohl unumgänglich.

Um alte Gas- und Ölthermen zu ersetzen, gelten indes vielen Pelletheizungen als beste Heizung für den Altbau. Ihr großer Vorteil ist nicht zuletzt, dass sie mit allen üblichen Heizkörpersystemen funktionieren und kein Austausch stattfinden muss. Darüber hinaus haben Pelletskessel vor allem im Betrieb einen wesentlichen Kostenvorteil. Denn Pellets sind als Brennstoff nicht nur günstiger als Öl und Gas, sie kommen außerdem zumeist aus heimischer Produktion.

Mehr über Pelletheizungen von Hargassner

Umweltschonend heizen mit Pellets

Hergestellt werden die kleinen Energiewunder aus Abfallprodukten der Holzindustrie. Und weil Sie beim Verbrennen nur so viel CO₂ freisetzen, wie der Baum im Wachstum speichert, gelten sie als klimaneutral. Durch die regionale und nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder macht das Heizen mit Pellets zudem von geopolitischen Verwerfungen weitgehend unabhängig.

Soll die Pelletheizung eine alte Ölanlage ersetzen, kann der Platz der Öltanks zu einem Pelletlager umfunktioniert werden. Soll hingegen eine Gastherme ersetzt werden, muss dieser Platz erst geschaffen werden. Alternativ bieten mobile Heizungen in Containerlösungen die Möglichkeit, Heizkessel und Lagersystem auszulagern und außerhalb des Gebäudes unterzubringen.

Wie auch für andere erneuerbare Heizsysteme gibt es für Pelletheizungen derzeit umfangreiche Förderungen.

Zur Förderung für Pelletheizungen

Im Altbau effizient heizen – unsere Tipps

  • Massive Wände und hohe Räume brauchen länger, um auf eine angenehme Temperatur zu kommen. Heizen Sie vorausschauend und nutzen Sie Thermostate.
  • Schließen Sie die Türen zu kühleren Räumen.
  • Lüften Sie regelmäßig, aber lassen Sie die Räume nicht vollständig auskühlen.
  • Halten Sie Heizkörper frei von Gegenständen, Vorhängen und Möbelstücken.
  • Und wie immer gilt: Ein Grad weniger Raumtemperatur spart sechs Prozent Heizkosten.

Zwar kann man mit diesen Tipps das Heizen im Altbau effizienter und sparsamer gestalten, auf kurz oder lang werden aber nachhaltige Sanierungsmaßnahmen und ein modernes Heizsystem unumgänglich sein. Ihre Heiztechnik-Experten von Hargassner unterstützen Sie dabei.

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