Hybridheizungen zahlen sich dank Förderungen doppelt aus
Stand: Oktober 2025
Was ökologisch Sinn macht, macht jetzt auch ökonomisch Sinn. Genau das gilt bei modernen Hybridheizungen mehr denn je.
Denn die Kombination effizienter Heizsysteme wird sowohl für Sie als auch für die Umwelt zum Gewinn.
Mit der neuen Sanierungsoffensive 2026 unterstützt der Bund seit 3. Oktober 2025 den Tausch alter Öl-, Gas- oder Kohleheizungen durch klimafreundliche Systeme mit attraktiven Zuschüssen.
Nutzen Sie die aktuellen Förderungen und profitieren Sie von der Sicherheit und Flexibilität, die Ihnen das Heizen mit Biomasse in Kombination mit der sauberen Energie von Solarthermie oder einer Luft/Wasser-Wärmepumpe bietet.
Am Ende profitiert nicht nur Ihre Geldbörse, sondern auch unsere Umwelt.
Welche Hybridheizungen werden gefördert?
Als Hybridheizung lassen sich unterschiedliche Heizsysteme miteinander kombinieren, um die Vorteile verschiedener erneuerbarer Energieträger zu nutzen. Eine besonders beliebte und ökologische Variante ist die Kombination einer Biomasseheizung mit Solaranlage, zum Beispiel als Pellet-Hybridheizung. Eine effiziente, zeitgemäße und umweltfreundliche Alternative zu Öl- und Gasheizung. Dies trifft auch auf die Kombikessel von Hargassner zu, die beispielsweise eine Stückgutheizung mit einer Pelletheizung vereinen. Auch Wärmepumpen lassen sich mit einem Biomasse-Heizkessel zu effizienten Hybridheizungen kombinieren.
Für diese sogenannten EE-Hybridheizungen, die ausschließlich auf erneuerbare Energien („EE“) zurückgreifen, können im Rahmen der Sanierungsoffensive 2026 Förderungen für Anschaffung und Installation beantragt werden – etwa inklusive Solarbonus, wenn gleichzeitig eine thermische Solaranlage installiert wird. Voraussetzung ist, dass kein technisch oder wirtschaftlich zumutbarer Fern- oder Nahwärmeanschluss besteht.

EE-Hybridheizung: Förderung nutzen
Seit Öl und Gas zu Auslaufmodellen erklärt wurden, wird der Umstieg auf alternative Heizformen in Österreich weiterhin umfassend gefördert – seit 3. Oktober 2025 im Rahmen der neuen Sanierungsoffensive 2026. Unterstützt wird dabei auch der Wechsel zu einer Hybridheizung, die ausschließlich erneuerbare Energien nutzt.
Wer von einem fossilen Heizungssystem auf eine moderne Biomasseheizung oder eine EE-Hybridheizung umsteigt, kann eine Bundesförderung beantragen. Je nach Heizsystem sind dabei Zuschüsse von bis zu 8.500 € (Biomasse) bzw. 7.500 € (Wärmepumpe) möglich. Wird zusätzlich eine thermische Solaranlage installiert, kann ein Solarbonus von 2.500 € gewährt werden.
Haushalte mit geringerem Einkommen profitieren weiterhin von der bundesweiten Aktion “Sauber Heizen für Alle”, die den Heizungstausch mit bis zu 100 % der Kosten unterstützt.
In Kombination mit Landesförderungen lassen sich dadurch besonders hohe Gesamtsummen erzielen – ein klarer Anreiz, jetzt auf erneuerbare Energie umzusteigen.

Förderrichtlinien für Private
Um eine Förderung für eine EE-Hybridheizung zu erhalten, müssen alle eingesetzten Systeme die technischen und formellen Anforderungen der neuen Sanierungsoffensive 2026 erfüllen. Dabei gelten für Biomasse, Solarthermie und Wärmepumpen klare Richtlinien, die die Effizienz und Umweltverträglichkeit sicherstellen.
Stand: Oktober 2025
Biomasse
Gefördert werden Biomassekessel nur, wenn kein technisch oder wirtschaftlich zumutbarer Anschluss an eine Fern- oder Nahwärmeversorgung möglich ist. Der Kessel muss einen Wirkungsgrad von mindestens 85 % erreichen und die Emissionsgrenzwerte des Österreichischen Umweltzeichens UZ 37 (in der aktuell geltenden Fassung) sowohl im Voll- als auch im Teillastbetrieb einhalten. In Ein- und Zweifamilienhäusern sind nur Anlagen mit einer Nennwärmeleistung bis 100 kW förderfähig. Nach Herstellerangabe erfüllen Hargassner-Systeme all diese Anforderungen und sind damit grundsätzlich förderfähig.
Solarthermie
Thermische Solaranlagen sind förderfähig, wenn sie mit zertifizierten Komponenten (z. B. Solar Keymark oder Österreichisches Umweltzeichen UZ 15) ausgeführt und für die jeweilige Heizungsunterstützung mindestens 6 m² Bruttokollektorfläche aufweisen. Erforderlich ist außerdem ein geeigneter Wärmespeicher, über den die Solarwärme in Heizung oder Warmwasser integriert wird. Bei gleichzeitiger Installation mit einem neuen förderfähigen Heizsystem kann der bundesweite Solarbonus von 2 500 € in Anspruch genommen werden.
Wärmepumpe
Gefördert werden Wärmepumpen nur, wenn kein technisch oder wirtschaftlich zumutbarer Anschluss an eine klimafreundliche Nah- oder Fernwärmeversorgung besteht. Förderfähig sind Geräte mit einer Nennwärmeleistung bis 100 kW, die die EHPA-Gütesiegelkriterien erfüllen und eine maximale Vorlauftemperatur von 55 °C aufweisen. Darüber hinaus muss das eingesetzte Kältemittel ein Treibhauspotenzial (GWP) von höchstens 150 nach EN 378 aufweisen. Nur Systeme, die all diese Anforderungen erfüllen, gelten im Rahmen der Sanierungsoffensive 2026 als förderfähig.
Umweltfreundlich & wirtschaftlich:
eine gute Kombination
Welche Energieträger man kombiniert, hängt nicht zuletzt von individuellen Gegebenheiten und Anforderungen ab.
In jedem Fall ist eine Hybridheizung auch dank der Förderungen eine sinnvolle Investition sowie eine umweltfreundliche und wirtschaftliche Lösung für die Zukunft.
Informieren Sie sich gleich genauer zu den Förderungsmöglichkeiten und den Eigenschaften unserer fortschrittlichen Hybridheizungen!




