BiomasseBlog
Können moderne Holz- & Pelletheizungen Feinstaub reduzieren?
Wie viel Feinstaub kann mit einer Holzheizung eingespart werden?
Das Deutsche Umweltbundesamt entfacht die Diskussion über Feinstaub aus Holzfeuerungen aufs Neue. Dabei werden veraltete Einzelraumöfen mit modernsten automatisierten Zentralheizanlagen gleichgesetzt. Nicht zuletzt deshalb handelt es sich insbesondere in Bezug auf Pellets um eine sehr missverständliche Information. Der Anteil an der bundesweiten Feinstaubbelastung durch Pelletzentralheizungen macht nämlich gerade einmal 0,5 % aus (PM10; UBA 2025).
„Mitgefangen mitgehangen“ möchte man sagen, daher ist es umso wichtiger, dass das zentrale Heizen mit Holz von den alten Einzelöfen in Wohnräumen klar getrennt wird. Fraglich ist, warum das Deutsche Umweltbundesamt nicht genauer unterscheidet.
Es ist bekannt, dass alle in Deutschland betriebenen Pelletzentralheizungen derzeit etwa nur 0,5 % der Feinstaubemissionen verursachen. Zentrale Hackschnitzelheizungen und Scheitholzkessel folgen mit sehr niedrigen 1,0 % bzw. 0,6 %. Diese Werte belegen, dass moderne Holzfeuerungen heute so sauber sind wie noch nie.

Mit Holz- & Pelletzentralheizungen so effizient wie nie heizen
Die Industrie verursacht ca. 21 % am Feinstaubaufkommen; der Energiesektor, der Straßenverkehr 16,9 % und die Landwirtschaft 19,5 %. Absoluter Spitzenreiter ist das Be- und Entladen von Schüttgut wie Erzen, Kohle, Getreide und Futtermittel mit fast 25 %. Nur dieser letztgenannte Wert ist für die fast fünfzigfache (!) Menge an Feinstaubemissionen verantwortlich als alle bundesdeutschen Pelletzentralheizungen zusammen. Wie auch das Diagramm, basierend auf Informationen des Deutschen Umweltbundesamt 2025, zeigt.

Seit mehr als einem Jahrzehnt rückläufig
Mit Holz heizen: Kaum Feinstaub bei modernen Heizungen
Wir haben schon 2020 berichten dürfen, dass generell Feinstaubemissionen aus Holzfeuerungen seit 2010 um ein Drittel gesunken sind. Eine wichtige Grundlage für eine saubere Verbrennung ist bei Holzpellets auch das Qualitätssiegel ENplus A1. Das ist bei heimischen Pellets mittlerweile fast Standard. Die Zertifizierung garantiert die Verwendung eines reinen Brennstoffes mit sehr niedrigem Wassergehalt für effiziente Verbrennung.
So wie zum Beispiel durch die Hargassner Pelletheizungen Nano-PK oder Nano-PK Plus. Das Plus steht hier für „PLUS Brennwerttechnik“. Es handelt sich um einen Kondenskessel, der durch die Kondensierung Wärme gewinnt und die Reduktion der Abgastemperatur erreicht einen um bis zu 10 % höheren Wirkungsgrad und somit geringere Heizkosten. Daher stemmen Holzzentralheizungen, die alte Einzelraumbefeuerungen oder fossile Brennstoffkessel ersetzen, auch einen Großteil der Emissionseinsparungen, wenn es um CO2 geht.
Holz für Energiewende unverzichtbar
Feinstaub bei Holz- & Pelletheizungen im Vergleich zu Gas- & Ölheizungen
Durch den kontinuierlichen Entwicklungsfortschritt darf man darauf vertrauen, dass die jetzt schon von Holz- bzw. Pelletzentralheizungen spielend unterschrittenen Grenzwerte für Feinstaubemissionen zukünftig noch weiter reduziert werden können. Moderne Biomasseanlagen punkten dabei nicht nur durch ihre optimierte Verbrennungstechnik, sondern auch durch deutlich geringere Feinstaubwerte im Vergleich zu vielen älteren Öl- oder Gasheizsystemen.
Die Pelletkessel, Hackgutheizungen, Stückholzheizungen und Kombi-Kessel von Hargassner zeigen, wie sauber und effizient nachhaltige Wärme heute sein kann: Sie kombinieren hohe Wirkungsgrade mit minimalen Emissionen und nutzen gleichzeitig den klimaneutralen, regional verfügbaren Energieträger Holz. Wer langfristig auf eine umweltfreundliche und zukunftssichere Heizung setzen möchte, sitzt mit Biomasse auf dem längeren Ast. Kontaktieren Sie gleich Ihren persönlichen Ansprechpartner, zusammen finden wir die passende Heizlösung für Ihr Zuhause!

Ein kleiner Einblick





