Viele Eigenheimbesitzer stehen aktuell vor einem Dilemma: Steigende Energiepreise können die Heizkosten belasten, während die bestehende Öl- oder Gasheizung noch zuverlässig funktioniert. Ein kompletter Heizungstausch kann aufwändig und kostenintensiv sein und oftmals hätte die gewünschte neue Heizanlage auch gar keinen Platz. Genau hier setzt das Hybrid-Prinzip an: Statt das bestehende System vollständig zu ersetzen, wird es intelligent ergänzt.
Die Airflow-M Luft/Wasser-Wärmepumpe ergänzt eine bestehende Öl-, Gas- oder Holzheizung zu einer modernen Hybridlösung, ohne die bestehende Heizung vollständig ersetzen zu müssen. Eine gemeinsame intelligente Steuerung koordiniert die eingebundenen Wärmeerzeuger.
Die Lösung: Hybrid statt Komplettumbau
Die Airflow-M kombiniert zwei Wärmeerzeuger zu einem System:
Eine Luft/-Wasser Wärmepumpe übernimmt bei milden Außentemperaturen einen Großteil der Wärmebereitstellung, während der vorhandene Kessel als Leistungsreserve für kalte Wintertage im System bleibt.
Die Airflow-M übernimmt dank intelligenter TouchPro-Steuerung vollautomatisch die Phasen, in denen ihr Einsatz besonders sinnvoll ist – typischerweise von März bis Oktober – und kann auch ganzjährig für die Warmwasserbereitung eingesetzt werden. Der vorhandene Kessel bleibt im System und springt dann ein, wenn hohe Leistung benötigt wird, etwa in den Wintermonaten bei starkem Frost.
Das Ergebnis: Potenzial für geringere Heizkosten, mehr Flexibilitäg und voller Komfort.

Warum die Airflow-M als Hybridsystem Einsparpotenzial bietet
Die Wirtschaftlichkeit ergibt sich aus einem physikalischen Vorteil, also dem so genannten Wirkungsgrad: Eine Luft/Wasser-Wärmepumpe erzeugt aus 1 kWh Strom etwa 3–5 kWh Wärme. Zum Vergleich: Ein Heizstab zur Warmwasseraufbereitung kann Strom „nur“ 1:1 verwerten.
Bei hohen Gas- oder Ölpreisen kann sich dadurch Einsparpotenzial ergeben. Besonders in der Übergangszeit, wenn niedrige Vorlauftemperaturen ausreichen, kann die Airflow-M einen großen Teil der Wärmebereitstellung übernehmen und dabei Umweltwärme nutzen.
Doch auch bei einer bestehenden Holz- oder Biomasseheizung kann der Brennstoffbedarf des bestehenden Kessels reduziert werden: Wird der Kessel nur bei höherem Leistungsbedarf eingeschaltet, verringern sich die Betriebsstunden und der Kessel wird dadurch geschont.

PV-Strom sinnvoll nutzen statt einspeisen
Liegt die Einspeisevergütung für Solarstrom unter den Kosten für zugekaufte Energie, kann es wirtschaftlich sinnvoll sein, möglichst viel des erzeugten PV-Stroms selbst zu nutzen. Die Airflow-M ermöglicht es, PV-Überschuss direkt für Heizung und Warmwasser zu nutzen.
Wie weiter oben bereits erläutert, können aus einer Kilowattstunde Strom gleich mehrere Kilowattstunden Wärme entstehen. So lässt sich der Eigenverbrauch des selbst erzeugten PV-Stroms erhöhen, denn die Wärmepumpe kann vorhandenen PV-Überschuss direkt für Heizung und Warmwasser nutzen. Dank TouchPro erfolgt die Steuerung automatisch. So kann ein höherer Eigenverbrauch des selbst erzeugten PV-Stroms zusätzliches Einsparpotenzial bieten.
So holen Sie mehr aus Ihrer Heizung raus
Fazit: Der smarte Zwischenschritt
Die Airflow-M als hybrides System ergänzt eine funktionierende Heizung in den Betriebsphasen, in denen ihr Einsatz besonders sinnvoll ist. Die Betriebsstunden des bestehenden Kessels können reduziert werden, Komfort und Versorgungssicherheit bleiben erhalten. Die bestehende Heizung bleibt als Rückgrat im System, die Wärmepumpe übernimmt die Arbeit, wenn die Betriebsbedingungen dafür günstig sind. So entsteht eine flexible Hybridlösung ohne Kompletttausch und mit Potenzial für geringere Energiekosten.

Ihre Vorteile
auf einen Blick
- Ergänzung statt Umbau oder Kompletttausch
- Schonung der bestehenden Heizung in der Übergangszeit
- On-Board-Energiemanagement:
wählt automatisch die passende Wärme-/Energiequelle - PV-Strom (Überschuss) wird direkt selbst genutzt
- eine Steuerung für alles – keine „Bastel-Lösung“
- einfache Anbindung von Fremdwärmeerzeugern
- flexible Einbindung von PV und/oder Solar
- vorausschauender Wetterservice
So viel Einsparpotenzial zeigt unser Rechenbeispiel
Ausgangslage zum Beispiel
"Einsparung mit Hybrid"
Die folgenden Beispielrechnungen veranschaulichen das mögliche Einsparungspotenzial einer Hybridlösung mit der Hargassner Airflow-M Wärmepumpe. Für die Berechnung wird angenommen, dass die Wärmepumpe rund zwei Drittel des jährlichen Wärmebedarfs inklusive Warmwasserbereitung übernimmt.
Einfamilienhaus: 150 m² Wohnfläche
Familie: 2 Erwachsene und 2 Kinder
Jährlicher Wärmebedarf:
30.000 kWh bei unsaniertem Zustand des Hauses
20.000 kWh bei teilsaniertem Zustand des Hauses
Gaspreis: 0,17 €/kWh
Strompreis: 0,35 €/kWh
(Ø Preise April 2026: propellets.at)
Das folgende Rechenbeispiel bezieht sich auf die Ergänzung einer funktionierenden Gasheizung mit der Wärmepumpe Airflow-M. Zusätzlich wird dargestellt, wie sich die rechnerische jährliche Ersparnis je nach Heizflächenart, also Fußbodenheizung oder klassische Heizkörper, sowie mit oder ohne bestehende PV-Anlage verändert.

| Konfiguration | Heizflächenart | Jährliche Ersparnis (ca.) |
|---|---|---|
| Ohne PV | Heizkörper | ~ 600 € |
| Ohne PV | Fußbodenheizung | ~ 1.400 € |
| Mit PV | Heizkörper | ~ 1.000 € |
| Mit PV | Fußbodenheizung | ~ 1.700 € |
Die Beispielrechnung zeigt, dass das jährliche Einsparpotenzial je nach Heizflächenart und PV-Nutzung unterschiedlich ausfällt. Eine bestehende PV-Anlage kann das Einsparpotenzial zusätzlich erhöhen, wenn eigener PV-Strom für den Betrieb der Wärmepumpe genutzt wird.
Ein kleiner Einblick





