Das dezentrale Heizen im großen Stil
Heizen mit Nah- und Fernwärme
Beim Heizen mit Nah- und Fernwärme heizen Sie nicht selbst: Ein zentrales Biomasse-Heizwerk versorgt mehrere Haushalte, bis hin zu einer ganzen Kleinstadt, mit Wärme. Das Heizwerk beinhaltet Heiz- und Lagerraum, von dort führen gut isolierte Leitungen zu den einzelnen Wärmeabnehmern. Die meisten Heizwerke nutzen Hackgut als Brennstoff. Für Sie als Wärmeabnehmer bedeutet das eine zuverlässige Fernwärmeheizung, ganz ohne eigenen Heizkessel im Haus.
Heizwerk für den großen Wärmebedarf
Nah- & Fernwärme
für Abnehmer
Nah- & Fernwämenetze stellen für den Endkunden eine der komfortabelsten Arten zu heizen dar. So muss weder ein Heiz- noch ein Lagerraum im Haus einkalkuliert werden, noch hat man als reiner Wärmeabnehmer irgendetwas mit der Bereitung der Wärme für sein eigenes Haus zu tun.
Die Nahwärme-Heizung ersetzt damit die klassische Zentralheizung im Gebäude, ganz ohne eigenen Kessel, Brennstofflager oder Kaminkehrer. Betrieb und Wartung des Heizwerks übernimmt der Betreiber, Sie beziehen ausschließlich fertige Wärme.
Mit unseren Biomasseheizungen lassen sich bis zu 2,5 MW Heizleistung erreichen. Das Heizwerk kann ein eigenständiges Gebäude sein oder eine unserer Heizmodul-Lösungen.
In jedem wärmeabnehmenden Gebäude wird eine Übergabestation montiert, die die Wärme in Ihr zentrales Heizsystem einspeist. Sie zahlen nur die tatsächlich verbrauchte Wärmemenge, die dort genau und transparent gemessen wird.
Lösungen fürs Heizwerk im Überblick
Für ein Nah- oder Fernwärme-Heizwerk kommen vor allem Hackgutheizungen, Industrieheizungen und externe Heizmodule infrage. Welche Lösung passt, hängt von der benötigten Leistung und den Gegebenheiten vor Ort ab.
Die Vorteile der Nah- & Fernwärmenetze
auf einen Blick
Nah- und Fernwärme bringt für Wärmeabnehmer und Betreiber unterschiedliche Vorteile. Diese Übersicht zeigt beide Seiten auf einen Blick:

Nah- & Fernwärme
für den Privathaushalt
- Kein Heiz- oder Lagerraum notwendig
- Keine Kosten für Wartung, Kaminkehrer & Co
- Einfache Bedienung mittels Thermostat
- Genaue und detaillierte Abrechnung des eigenen Heizbedarfs

Die Vorteile
für die Betreiber
- Bei landwirtschaftlichen Genossenschaften: sinnvolle Restholzverwertung
- Zusätzliche Einnahmequelle
- Heizen mit Biomasse: Energie aus regionalen Brennstoffen statt aus Öl und Gas
- Hohe Förderungen nutzen
Ein eigenes Biomasse-Heizwerk betreiben
Sie möchten selbst ein Nahwärmenetz aufbauen, etwa als Gemeinde, Genossenschaft oder Landwirt? Ein Biomasse-Heizwerk von Hargassner versorgt von einem zentralen Standort aus mehrere Gebäude oder einen ganzen Ortsteil mit Wärme. Als Brennstoff dient in der Regel Hackgut, oft aus der eigenen Region.
Die Heizwerke sind für Leistungen bis 2,5 MW ausgelegt und lassen sich als Kaskade flexibel erweitern, wenn das Netz wächst. Ob im festen Gebäude oder als vorgefertigte Heizmodul-Lösung: Wir planen das Heizwerk gemeinsam mit Ihnen und begleiten Sie von der Auslegung bis zur Inbetriebnahme. Der Aufbau eines solchen Wärmenetzes wird zudem öffentlich gefördert, etwa über die Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW).
So entsteht eine wirtschaftliche Wärmeversorgung, die sich über die Wärmeabnehmer refinanziert und Sie unabhängiger von Öl und Gas macht.

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